Was machen Wirtschaftsjunioren eigentlich, wenn sie nicht netzwerken, sich weiterbilden oder feiern - sie arbeiten. Was, das zeigt die Reihe 5 nach 7 der Wirtschaftsjunioren Mittelrhein. In jeder Versanstaltung zeigt ein Unternehmer, was was er bewegt und was ihn bewegt. Unternehmerinnen können das natürlich genauso. Und deshalb waren die WJM zu Gast bei Holzgespür von Julia Kasper in Rhens.An einem interessanten Abend zeigte die Schreinerstochter, wie aus einem klassischen Gewerk mit neuer Internetvermarktung ein völlig neues Vertriebskonzept entstehen kann. Kunden von Holzgespür können sich ihren massiven Holztisch nämlich online konfigurieren und die Produktion in Form kleiner Internetfilme verfolgen. So entsteht eine Bindung zum Kaufobjekt und zum Hersteller. Bei 5 nach 7 geht es um 5 Fakten nach 19 Uhr, also um ein paar Häppchen aus dem Erfahrungsschatz in kompakter Form, quasi um Spezialwissen der Mitjunioren locker aufbereitet zum Mitnachhausenehmen. Damit aber nicht nur der Geist gefordert ist, wird bei diesem Format auch das eigene praktische Geschick getestet. Julia Kasper und Ihr Vater liesen die Teilnehmer deshalb an Säge, Bohrmaschine und Hobelbank und sie alle konnten ein kleines Erinnerungsstück aus Holz fertigen.


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